Hochzeitsfotos
Hochzeitsgäste fotografieren: Wie wir Familie und Freunde authentisch zeigen
Eure Gäste sind Teil eurer Geschichte. Wie wir sie so fotografieren, dass sie sich später wiedererkennen und freuen.
Brautpaare bekommen viel Aufmerksamkeit am Hochzeitstag. Die Gäste auch zu fotografieren ist ein eigenes Handwerk. Hier wie wir es machen.
Spontan statt gestellt
Wir bevorzugen ungestellte Bilder. Die beste Freundin lacht beim Sektempfang. Die Großmutter wischt sich eine Träne. Der Onkel tanzt mit beiden Armen in der Luft. Diese Momente bekommt ihr nie wieder, wenn sie nicht eingefangen werden.
Wann wir Gäste fokussieren
- Beim Einzug: Reaktionen der Gäste auf das Brautpaar
- Während der Trauung: berührte Mütter, gerührte Väter
- Beim Sektempfang: spontane Begegnungen
- Während Reden: Reaktionen, Lachen, Tränen
- Auf der Tanzfläche: Bewegung, Energie, Spaß
Familienfotos klassisch
Trotz Reportagestil wollen die meisten Brautpaare klassische Familienbilder. Hier unsere Empfehlung:
- Maximale Anzahl: 8 bis 10 Konstellationen
- Zeitfenster: 20 bis 30 Minuten direkt nach der Trauung
- Vorbereitung: schriftliche Liste vom Brautpaar
- Koordinator: ein Trauzeuge, der Personen ruft
Diese Bilder schicken Großeltern an alle Verwandten weiter. Daher sollten sie technisch perfekt sein.
Gruppenfoto mit allen Gästen
Optional, aber sehr beliebt. Wir machen es typischerweise vor oder nach der Trauung, wenn alle versammelt sind. Ihr braucht eine erhöhte Position für den Fotografen, oder eine Drohne.
Was wir bei Reden filmen
Reden sind oft 5 bis 15 Minuten lang. Wir filmen nicht nur den Redner, sondern auch das Brautpaar, das zuhört, und die Reaktionen der Gäste. Mehrere Kameras erleichtern das.
Im Schnitt nutzen wir typischerweise 30 bis 60 Sekunden aus jeder Rede. Die emotionalen Spitzen, nicht die ganze Rede.
Diskretion ist Pflicht
Wir mischen uns unter die Gäste, ohne sie zu stören. Lange Brennweiten (70 bis 200mm) erlauben uns, aus 5 Metern Entfernung Mikromomente einzufangen, ohne dass jemand merkt, dass er fotografiert wird. Das ergibt die ehrlichsten Bilder.
Ältere Generation
Großeltern sind oft schüchtern vor der Kamera. Wir gehen ruhig auf sie zu, machen erst ein zwangloses Gespräch, dann das Bild. Diese Bilder sind Gold wert, weil sie in 10 Jahren oft die wichtigsten der Sammlung werden.
Kinder
Kinder sind die schwierigsten Motive. Spielerisch, niemals streng. Manchmal lassen wir sie ein paar Mal in die Kamera grinsen, dann vergessen sie uns und werden authentisch.
Im Willkommensgespräch besprechen wir, welche Personen besonders wichtig sind und auf wen wir besonders achten sollen.